Satzung des Fördervereins Kinder und Jugend Weißenstadt e.V.

§ 1
Name, Sitz, Geschäftsjahr
1. Der Verein führt den Namen „Förderverein Kinder und Jugend Weißenstadt e.V.“.
2. Der Sitz des Vereins ist Weißenstadt und er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Hof eingetragen.
3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr (01. Januar - 31. Dezember).

 
§ 2
Vereinszweck
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.
Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Der Förderverein Kinder und Jugend Weißenstadt e.V. verfolgt die Ziele
- Förderung von Bildung und Erziehung,
- Ausstattung öffentlicher Einrichtungen wie z.B. Kindergarten, Schule, Schwimmbad, Spielplätze und Sportstätten,
- Unterstützung von kulturellen Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche.
Die Unterstützung kann materiell und finanziell erfolgen.
2. Die zur Verwirklichung des Vereinszwecks erforderlichen Mittel werden insbesondere durch Mitgliedsbeiträge, Abhaltung von Festen, Kulturveranstaltungen (Konzerten), Flohmärkten, Spenden und ähnliches aufgebracht.

§ 3
Vermögensbindung
1. Alle Mittel des Vereins – auch etwaige Gewinne – dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile oder Anteile am Vereinsvermögen und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen, auch nicht bei ihrem Ausscheiden oder bei der Auflösung des Vereins.
2. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

 
§ 4
Mitgliedschaft
1. Ordentliche Mitglieder des Vereins können alle natürlichen und juristischen Personen werden, die den Zweck des Vereins fördern wollen.
Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift der gesetzlichen Vertreter.
2. Der Beitritt erfolgt durch schriftliche Erklärung an den Vorstand.
Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung des Mitglieds an den Vorstand.
Gegen eine Ablehnung der Aufnahme durch den Vorstand, die nicht begründet werden muss, steht dem Bewerber die Berufung an die nächste Mitgliederversammlung zu.
Der Ausschluss eines Mitglieds kann durch die Vorstandschaft in Abstimmung erfolgen. Eine Stimmenmehrheit ist notwendig.
Sie bedarf einer genauen, schriftlichen Erklärung an das Mitglied.
Bei Austritt ist der Mitgliedsbeitrag für das laufende Vereinsjahr zu entrichten.
3. Mitglieder, die den Zwecken des Vereins zuwiderhandeln oder mit ihren Beitragszahlungen im Rückstand bleiben, können durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden.
Gegen die Entscheidung kann Berufung bei der nächsten Mitgliederversammlung eingelegt werden.
4. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird durch die Mitgliederversammlung festgelegt.

 
§ 5
Organe des Vereins
Vereinsorgane sind:
- der Vorstand
- der Vereinsausschuss
- die Mitgliederversammlung

 
§ 6
Vorstand
1. Der Vorstand besteht aus:
- dem/der 1. Vorsitzenden
- dem/der 2. Vorsitzenden
- dem/der Kassier/Kassiererin
- dem/der Schriftführer/in

 
2. Der 1. und 2. Vorsitzende sind gesetzliche Vertreter des Vereins i.S. von
§ 26 BGB.
Der 1. und 2. Vorsitzende sind gemeinsam vertretungsberechtigt.
3. Der Vorstand ist an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden. Er bleibt bis zur Neuwahl im Amt und ist von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren zu wählen.
Wiederwahl ist zulässig.

 
4. Der Vorstand tritt jährlich mindestens zweimal, sowie auf schriftliches Verlangen von mindestens drei Mitgliedern des Vorstandes zusammen. Die Sitzungen werden vom Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung durch den stellvertretenden Vorsitzenden, unter Angabe der Tagesordnung mit einer Frist von einer Woche – maßgebend ist der Zugang zur Einladung – einberufen und geleitet.
5. Zur Beschlussfassung ist die Anwesenheit von mindestens der Hälfte der Vorstandsmitglieder notwendig. Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

 
§ 7
Vereinsausschuss
1. Der Vereinsausschuss besteht aus:
- den Vorstandsmitgliedern
- den Spartenleitern oder ihren Stellvertretern
2. Die Aufgaben des Vereinsausschusses liegen in der ständigen Mitwirkung bei der Führung der Geschäfte durch den Vorstand.
3. Dem Vereinsausschuss können durch die Mitgliederversammlung weitgehende Aufgaben zugewiesen werden. Im Übrigen nimmt er die Aufgaben wahr, für die kein anderes Vereinsorgan ausdrücklich bestimmt ist.
4. Der Vereinsausschuss tritt mindestens zweimal im Jahr zusammen oder wenn die Hälfte seiner Mitglieder dies beantragt. Die Spartenleiter können zur Vorstandssitzung geladen werden. Ein Stimmrecht steht ihnen dort nicht zu.
Die Spartenleiter werden von den Sparten gewählt und in der Mitgliederversammlung bestätigt.

 
§ 8
Die Mitgliederversammlung
1. Mindestens einmal im Jahr findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Die Einladung zu dieser Versammlung erfolgt mindestens zwei Wochen vor der Versammlung unter Angabe von Zeitpunkt, Ort und Tagesordnung im Schaukasten und unter der Internetadresse des Fördervereins.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss stattfinden, wenn dies von einem Fünftel der Vereinsmitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe und des Zwecks beim Vorstand beantragt wird.
Der Mitgliederversammlung obliegt:
- die Wahl der Mitglieder des Vorstandes und die Bestellung der Rechnungsprüfer,
- die Genehmigung des Jahresberichtes und der Jahresrechnung,
- die Entlastung des Vorstandes und der Vereinsausschussmitglieder,
- die Beratung von Anträgen der Mitgliederversammlung,
- die Berufung gegen die Ablehnung der Aufnahme oder gegen den Ausschluss durch den Vorstand,
- die Festsetzung des Mitgliedsbeitrages,
- die Änderung der Satzung,
- die Auflösung des Vereins,
- die Bestätigung der gewählten Spartenleiter.
2. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Juristische Personen werden durch ihre Bevollmächtigung vertreten. Eine Vertretung der Mitglieder untereinander ist nicht zulässig.
3. Anträge an die Mitgliederversammlung müssen mindestens 3 Tage vor dem Termin der Versammlung schriftlich beim Vorstand eingereicht werden.
4. Die Beschlussfassung erfolgt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
5. Bei Änderung der Satzung ist die Zustimmung von 2/3 der erschienenen Mitglieder notwendig.
6. Auf Antrag eines Mitglieds erfolgen Wahlen mittels Stimmzettel, sonst durch Zuruf.
7. Wahl- und stimmberechtigt sowie wählbar sind alle Vereinsmitglieder, die am Tage der Versammlung das 18. Lebensjahr vollendet haben.
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

 
§ 9
Sparten
Für die im Vereinszweck genannten Ziele können mit Genehmigung des Vereinsausschusses Sparten gebildet werden. Den Sparten steht nach Maßgabe der Beschlüsse des Vereinsauschusses das Recht zu, in ihrem eigenen Bereich tätig zu sein.

 
§ 10
Rechnungsprüfung
Die von der Mitgliederversammlung jährlich neu bestellten Rechnungsprüfer haben die Abrechnung des Vereins zu prüfen und der Mitgliederversammlung über das Ergebnis ihrer Prüfung Bericht zu erstatten.

 
§ 11
Beurkundung der Beschlüsse
1. Die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung werden protokollarisch niedergelegt und die Niederschrift vom Vorsitzenden bzw. dessen Stellvertreter und dem Schriftführer unterzeichnet.
2. Bei den Mitgliederversammlungen werden die Protokolle der zwischenzeitlichen Vorstandssitzungen, sowie der vorangegangenen Mitgliederversammlung zur Kenntnis gebracht.

 
§12
Auflösung des Vereins
1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck und unter Einhaltung einer vierwöchigen Frist einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. In dieser Versammlung müssen 4/5 der Mitglieder anwesend sein. Zur Beschlussfassung ist eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen notwendig. Kommt eine Beschlussfassung nicht zustande, so ist innerhalb von 14 Tagen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. Darauf ist bei der Einberufung hinzuweisen.
In der gleichen Versammlung haben die Mitglieder die Liquidatoren zu bestellen, die dann die laufenden Geschäfte abzuwickeln haben.
2. Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines gemeinnützigen Zwecks fällt das verbleibende Vermögen an die Stadt Weißenstadt, die damit die Auflage erhält, dieses Geld im Sinne des Vereinszweckes ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung zu verwenden.
Etwaige Schulden müssen von der Stadt nicht übernommen werden.

 
§ 13
Beschlussfassung
Die Änderung der Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am
14. April 2015 beschlossen.